Stromverbrauch Garmin Motorradhalter

Der gemessene Stromverbrauch der Garmin Halterung 010-11654-01 beträgt 0 mA, das heißt, wenn die Halterung an der Bordelektrik angeschlossen ist, und sich kein Navi darin befindet, wird kein Strom verbraucht. In dieser Halterung befindet sich keine Elektronik, die in irgendwelcher Art was verbrauchen könnte, sie ist passiv.

Ist mein Montana 600 drin, fließen bei voller Displayhelligkeit ca. 200 mA, wird dabei der Akku geladen ca. 450 mA.

Qstarz BT-Q1000XT

Seit einiger Zeit benutze ich als GPS Logger einen Qstarz BT-Q1000XT den ich recht günstig gebraucht erworben habe. Die zwei Hauptgründe, warum ich mich für diese Modell entschieben habe sind

  1. Der Akku ist wechselbar und ist kompatibel mit dem Nokia BL5C.
  2. Ein- und Ausschalten mit einem simplen Schiebeschalter.

Der Akku hält locker ein paar Tage und Speicherplatz mit, je nach Einstellung, ca. 400.000 Punkten ist der interne Speicher auch locker für die Batterielaufzeit gewappnet. Noch schöner allerdings wäre es, wenn der Travel Recorder mit einer MicroSD Karte arbeiten würde.

Um Einstellungen an dem Gerät vorzunehmen oder die Daten herunterzuladen benutze ich ich BT747, man kann aber auch das Programm Data Viewer von Qstarz benutzen, wenn man eine gültige Seriennummer dafür hat.

Das Firmware Update, welches das Problem mit dem GPS week number rollover behebt, gibt es bei Qstarz auf einer speziell dafür eingerichteten WNRO Seite oder direkt auch hier.

Das Handbuch: BT-Q1000XT-Quick Guide-EN-Rev D_2019-03

Garmin Mapsource ohne CD installieren

Geht ganz einfach:

  • MapSource 6.16.3 bei Garmin herunterladen oder alternativ bei Google suchen.
  • MapSource_6163.exe mit 7-Zip auspacken: Rechte Maustaste -> 7-Zip -> Entpacken nach „MapSource_6163\“
  • Dann zuerst MSMain.msi und danach Setup.exe ausführen.

Die routebaren Karten von garmin.openstreetmap.nl lassen sich sehr gut mit dem (portablen) Mapsource verwenden, wenn man beim Download die Version für „Map installer for BaseCamp / Mac OSX platform“ auswählt, also z.B. osm_generic_new_macosx.zip und diese in das Unterverzeichns Maps im Mapsource Verzeichnis entpackt. Beispiel siehe Screenshot:

Mit dem MapConverter for Windows von Garmin kann man IMG Karten in GMAP umwandeln.

Garmin Tempe

Messung über ca. 65 Minuten (400 Werte) mit dem Garmin Tempe. Vom Schreibtisch auf die schattige Fensterbank und wieder zurück. Aufgezeichnet mit Locus Maps, alle 10 Sekunden eine Messung. Minimum -1,82°C, Maximum 23,84°C

Der Messwert ändert sich nur ein mal in der Minute, deswegen gibt es die Treppenstufen in der Kurve.

Garmin GPSMAP 64s

Für die EXC hab ich mir ein gebrauchtes Garmin GPSMAP 64s mitsamt RAM Mount Halterung gekauft. Das „s“ musste es sein, weil ich unbedingt den 3-Achsen-Kompass haben will. Aufgrund der langen Batterielaufzeit, werde ich wohl auf die externe Stromversorgung über den Mini-USB verzichten.

USB Geschwindigkeit

Schreibrate per USB auf Gerät ca. 3.2 MB/s
Leserate per USB von Gerät ca. 4.3 MB/s
Schreibrate per USB auf SD-Karte ca. 1.6 MB/s
Leserate per USB von SD-Karte ca. 3.0 MB/s

Auf die SD Karte schreibt das 64er immerhin ca. viermal schneller als der olle zumo aber ein Geschwindigkeitsrausch, speziell beim Übertragen von großen Karten, kommt trotzdem nicht auf. Dann empfiehlt es sich, die SD-Karte aus dem Navi zu nehmen und direkt in einem Kartenleser zu beschreiben.

Firmware

Die GPSMap 64 Serie gehört leider schon zu den Geräten mit dem neuen Kopierschutz. Findige Entwickler stellen gepatchte Firmware zur Verfügung, die auf eigene Verantwortung auf das Gerät geflasht wird, um das Problem zu umgehen. Mit NT Karten gibt es keine Probleme, NTU (Unicode) werden aber deswegen nicht akzeptiert.

Links

Wegpunkte mit dem Motoplaner

Vor einigen Jahren noch, war Google Maps wunderbar geeignet Motorradtouren zu planen, leider wurde die Funktionalität immer weiter beschnitten, so dass sich nun der Motoplaner (jetzt kurviger.de) als Online-Tool meiner Wahl etablierte, auch wenn dieser nicht alles bietet, was ich so brauche, deswegen plane ich meistens sowohl mit Goolge Maps als auch dem Motoplaner.

Motoplaner Screenshot

Was fehlt Google Maps?
  • Beliebig viele Wegpunkte
  • GPX Export
  • Wegpunkte umbenennen
Was fehlt dem Motoplaner?
  • Wegpunkt Position innerhalb der Wegpunkt-Liste verschieben
  • Undo Funktion
  • Wegpunkte werden beim GPX Export als Routenpunkte ausgegeben

Wählt man beim Motoplaner beim Export GPX (Standard) und Track & Route bekommt man ein GPX, das die Wegpunkte als Routenpunkte und den kompletten Track enthält. Aber weil nach dem Importieren des Motoplaner-GPX in Locus Map oder Garmin Mapsource (ja, ich nutze immer noch Mapsource, ist aber bei Basecamp auch so) die Wegpunkte keine Wegpunkte mehr sind, ändere ich deswegen vorher die Routenpunkte rtept zu Wegpunkte wpt von Hand in einem Texteditor, und das geht so:

  <rte>
    <name>Hotel HH-B</name>
    <rtept lat="53.55692" lon="10.00425">
      <name>Atlantic</name>
      <sym>Flag, Red</sym>
    </rtept>
    <rtept lat="52.51629" lon="13.38015">
      <name>Adlon</name>
      <sym>Flag, Red</sym>
    </rtept> 
  </rte> 

„rte“ und „name“ wird gelöscht, dann „rtept“ durch „wpt“ ersetzen

  <wpt lat="53.55692" lon="10.00425">
      <name>Atlantic</name>
      <sym>Flag, Red</sym>
  </wpt>
  <wpt lat="52.51629" lon="13.38015">
      <name>Adlon</name>
      <sym>Flag, Red</sym>
  </wpt> 

Sollen Wegpunkte und Routenpunkte im GPX stehen, ist es wichtig, dass die Wegpunkte vor den Routenpunkten sind.

Turbokarte

Eine neue, vollständige Europakarte mit Garmins Mapsource zu erzeugen und auf den zumo zu übertragen dauert im wahrsten Sinne des Wortes Stunden, denn erstmal wird von Mapsource ein Index und die Karte erzeugt, und danach wird sie über die USB Schnittstelle an den zumo übertragen. Die Schreibrate von PC auf den zumo beträgt etwa 400kB/s, die Karte ist knapp 2GB – also da vergehen insgesamt mal locker anderthalb Stunden. Übrigens, die Leserate ist auch nicht wirklich besser: 585kB/s.

Die temporäre Karte, die Mapsource vor dem Übertragen erzeugt, wird unter Windows 7 in %TEMP%\Mapsource abgelegt und heißt imgXXX.tmp. Wenn Mapsource  mit dem erzeugen der Karte fertig ist und anfängt die Karte an den zumo zu übertragen, kopiert man währenddessen die %TEMP%\Mapsource\imgXXX.tmp zum Beispiel nach karte.img und bricht danach die Übertragung ab.

Jetzt kann man die SD-Karte aus dem zumo nehmen, diese in einen handelsüblichen Kartenleser stecken und die karte.img nach x:\garmin\gmapsupp.img kopieren, wobei x: der Laufwerksbuchstabe der Karte ist. Das geht wesentlich schneller, je nach Karte 10MB/s und mehr.

Wie’s noch schneller geht steht in den Kommentaren.