Alpentour 2019

Ans Mittelmeer und wieder zurück, so lautet der grobe Plan. Auf der Autobahn durch die Schweiz, in Italien auf dem TET (Trans Euro Trail) bis Ventimiglia, dann über, unter anderem, die Pässe der Route des grandes Alpes wieder Richtung Heimat. Natürlich haben wir auch Ingolf besucht und uns versichert, dass es ihm gut geht.

KTM 690 SMC-R 2019 Probefahrt

Jetzt geht’s Schlag auf Schlag. Nachdem ich erst vor wenigen Tagen die 790 Adventure ausgeführt hatte, ist heute die Supermoto 690 SMC-R an der Reihe.

Schon auf der Fahrt zum Pfefferle bin ich auf einen Probefahrenden mit der SMC-R aufgelaufen. Das markante zweigeteilte Rücklicht ist bereits von Weitem zu erkennen. Schön klein und schlank sieht sie aus, dachte ich mir, und auch schön leise, denn gehört habe ich nur meine 11 Jahre alte 690 Enduro. Angekommen, sogleich zur Supermoto gelaufen, die sich in der Endkontrolle befand, und mich beim zuständigen Mitarbeiter zur Probefahrt angemeldet. Was für ein Stück Glück, ich bin gleich als nächstes dran. Während die Papiere fertig gemacht werden, plaudere ich noch ein wenig mit einem anderen Mitarbeiter und keine fünf Minuten später geht’s los.

Gleich vorweg, alle Eindrücke geben den Vergleich zu meiner 690er wieder. Die Sitzhöhe beträgt 89 cm, kommt mir aber weniger vor. Der Sitz ist breiter und straffer, ob das auf Dauer deutlich besser ist glaube ich nicht, Kahedo wird’s freuen. Der ständig bemängelte Lenkeinschlag ist merklich besser, ansonsten ist alles da wo es schon immer war.
Vorne ist jetzt die EXC Lampenmaske dran, die, außer der schlanken Optik, genau gar keinen Vorteil hat. Im Gegenteil. Die Informationen wurden auf ein Minimum reduziert, Geschwindigkeit links, Strecke rechts, oben (zu) klein die Uhrzeit, und wenn das Licht auch dem der EXC entspricht, sollte man vor der ersten Nachtfahrt gleich was ordentliches einbauen. Das kleine Display aus der 790 Duke/Adventure hätte sicherlich hinter eine ordentliche Lampenmaske mit zeitgemäßer LED Beleuchtung (Blinker und Rücklicht sind LED) gepasst, das hätte uns auch die den unwürdigen Fahrmodus- und ABS-Schalter erspart, der anscheinend zwei Jahre Entwicklungszeit verschlugen haben soll – mal ehrlich, wenn ich schon so viel Geld und Zeit investiere, dann mach ich doch einen ordentlichen Schalter dazu und greife nicht in’s EXC Regal. Ganz schlecht gelöst. Ich hoffe, dass für 2020 eine 701 der weißen Schwerstermarke mit einem besseren Display erscheinen wird.

Kommen wir zum schönen Teil, dem Fahren, denn da gibt es, um es vorweg zu nehmen kaum was zu meckern. Die zweite Ausgleichswelle im Zylinderkopf leistet ganze Arbeit, der Motor läuft jetzt so dermaßen sanft, dass man kaum glauben mag, dass direkt unter einem ein einzelner, riesiger Kolben den Sprit in Spaß verwandelt. Die Dämpfung der Gabel habe ich zwischen Standard und Sport gestellt, das Federbein habe ich gelassen wie es war, vermutlich auf den Standardeinstellungen, Fahrmodus 1 (normale Gasannahme mit schräglagenabhängig regelnder Traktionskontrolle und Wheelie-Verbot) aktivieren und ab auf eine Strecke geradezu gemacht für die SMC-R: eng, richtig kurvig und zumindest streckenweise mieser Straßenbelag.

Ich brauche genau Null Meter Eingewöhnungszeit, denn viel hat sich zu meiner nicht geändert, und erfreue mich gleich der Handlichkeit dieses Kurvenräubers mit den guten Manieren. 17 Zoll Bereifung ist eben auf den Straßen im Schwarzwald die deutlich bessere Wahl gegenüber den Endurogrößen 21 und 18 Zoll. Jetzt die enge Holperstrecke, auf geht’s WP Fahrwerk, beeindrucke mich! Ich gebe der Maschine die Sporen und wir fliegen das Sträßchen aufwärts als ob nichts wäre. Die Unebenheiten? Weg. Schlaglöcher? War da was? Schnelle Wechselkurven? Nasenwasser. Natürlich bin ich nicht auf der letzten Rille unterwegs, aber es geht schon recht flott vorwärts. Ich bin beeindruckt.
Der Motor ist untenrum etwas zurückhaltender als meine Enduro mit EVO 1 (natürlich nur auf der Rennstrecke – unfairer Vergleich), geht aber ab der Mitte vehementer voran und dreht oben raus geschätzt (es gibt ja keinen Drehzahlmesser) mindestens 1000 U/min mehr als meine. Das bringt auf der Straße viel mehr als man jetzt nur von der Zahl her meint, es ist eine wahre Freude hochzubeschleunigen und dann mit dem serienmäßigen QuickShifter+ den nächstens Gang reinzudrücken. Dieser extra 1000er erweitert das nutzbare Drehzahlband beträchtlich.
Den Quickshifter übrigens habe ich mir etwas geschmeidiger vorgestellt. Ab und zu hab ich es wohl gut erwischt und der Gangwechsel war schön weich, meistens aber eher etwas auf der ruppigen Seite, sowohl beim Hoch- als auch Runterschalten. Wenn ich mich richtig erinnere war das bei der Duke 790 besser, wenn auch nicht perfekt. Trotzdem hab ich ihn meistens benutzt, denn beim Rausfeuern aus der Kurve ist das echt eine Waffe, weil man voll am Gas bleiben kann. Und Dank 1.5 Liter mehr Sprit im Tank kann man das jetzt auch noch gut zwei Dutzend Kilometer länger tun als mit den bisherigen 690 SMC und Enduro.

Insgesamt ist die 2019er ein lohnendes Upgrade und wäre ich steinreich, würde ich mir sofort eine kaufen. Der Listenpreis beträgt 10.800 €, dafür sollte zumindest ein ordentliches Display im Cockpit und rundum LED Beleuchtung dabei sein, ansonsten gibt es viel Spaß für relativ viel Geld, aber da es eigentlich keine Konkurrenz gibt, geht die 690er auch so weg wie warme Semmeln. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie, im Gegensatz zu den meisten ihren Markenkollegen, recht gut aussieht. Auch das Weglassen der zig verschiedenen Orangetönen tut der Optik gut, die Felgen und die Gabelbrücke zum Beispiel sind jetzt in der einzig wahren Farbe eloxiert. Nur noch den allfälligen Heckumbau, den Kunststoff-Motorschutz der Enduro an-, die Soziusrasten abschrauben, andere Spiegel und fertig ist die super Supermoto.

Die Reifen weiß vom Streusalz

Die technischen Daten: KTM PressKit EICMA 2018 MY19 EN Supermoto Technical Data

KTM 790 Adventure Probefahrt

Um dem Trubel beim Orange Day kommendes Wochenende zu entgehen, habe ich bereits heute eine Probefahrt mit der brandneuen KTM 790 Adventure beim örtlichen Vertragshändler gebucht. Der Papierkram war schon vorbereitet, und kurz nach meiner Unterschrift schwinge ich mich auf die neue Reiseenduro aus Mattighofen.

Erster Eindruck: straffe Sitzbank, großzügiger Lenkeinschlag – ok, jedes Motorrad hat im Vergleich zur alten 690 Enduro, mit der ich angereist bin, einen großen Lenkeinschlag. Motor an und erste Hörprobe beim Warmlaufen: Sound beim Draufsitzen eher rumpelig, daneben allerdings recht gut.

Nach einer kurzen Einweisung des Verkäufers meinte er „also maximal 50 km und bitte nicht in den Schwarzwald sondern nur unten rum…“ Ich war für einige Sekunden völlig perplex, und dann musste ich lachen – hejo, der 1. April. Bitte, mit so was macht man keine Späße. Was? Das ist ernst gemeint? Ja, da oben wäre noch Schnee, blablabla, das ist eine anspruchsvolle Strecke, da könne ich mich gar nicht auf das neue Mopped konzentrieren. Was soll ich bitte auf ein paar Kürvchen durch die Rebberge testen? Unglaublich, ich wäre am liebsten sofort abgestiegen und hätte die Sache abgeblasen.

Na gut, erster Gang rein, butterweich, nur an der Ganganzeige habe ich überhaupt bemerkt, dass das Getriebe auf Antrieb gestellt hat. Das Display ist übrigens mehr oder weniger das gleiche wie bei der 790 Duke, gut ablesbar, konfigurierbar und mit dem linken Daumen, auch während der Fahrt, gut bedienbar. Optisch kommt es aber bei Weitem nicht an die neuen Displays von BMW oder Ducati ran, ist vermutlich auch von Kiska. À propos Optik und Kiska, ich kann es nicht anders ausdrücken, der Hobel ist abgrundtief hässlich. Der tiefe, breite Tank, fahrtechnisch gesehen zweifelsfrei sinnvoll, die abgesetzte Maske, die Spiegel, die fetten Soziusgriffe… das kannst Du Dir mit nichts auf der Welt schön saufen. Das Heck und der Auspuff sind die einzigen Bereiche, die nicht sofort Augenkrebs auslösen. Es ist schon öfters vorgekommen, dass  ein neues Modell, das man zuerst auf Fotos sieht eher unschön wirk, aber dann in echt viel besser daher kommt – nicht so bei der Adventure. Im Gegenteil, die ist noch schlimmer.

Der Zweizylinder läuft ruhig, tiefer als 2500, besser 3000 U/min sollte es aber nicht sein, doch von da an zieht der Motor schön, aber nicht ganz linear. Spürbar mehr Druck gibt es ab ca. 5000 – 8000 U/min, danach bis in den Begrenzer geht im die Puste etwas aus, ist halt kein Vierzylinder. Untermotorisiert habe ich mich aber nie gefühlt, wie auch ein Freund eines Freundes bestätigt, der anscheinend mühelos 140 auf der Landstraße gecruist sein soll. Da mir die Runde auf der Hausstrecke verweigert wurde, kann ich zum artgerechten Fahrverhalten nichts sagen, ein bisschen um die Ecke und mal ein Auto überholen kann auch eine Transalp von 1989…

Die ganzen elektrischen Helferlein habe ich im Street Modus gelassen, das ABS vorne ist angenehm unspektakulär, hinten gibt’s bei einer Schreckbremsung einen kurzen Quitscher der Reifen bevor die Regelung das Kommando übernimmt. Die Traktionskontrolle hat bei einem kurzen Test aus einem Waldweg zumindest geregelt, beurteilen kann ich das aber nicht. Die Sitzposition war, für die halbe Stunde- vermutlich auch noch viel mehr, angenehm, das Windschild hatte für mich allerdings eine unangenehme Höhe, eine Verstellung und andere Scheiben sind aber vorhanden.

Ich dachte mir gleich zu Beginn, dass die neue orange Mittelklasse niemals so gut fährt, als dass man die Optik verdrängen kann. Klar, das ist Geschmacksache, aber für mich wird’s wohl bis auf Weiteres keine Straßen-KTM geben, denn trotz form follows function spielen Ästhetik und Emotion für mich auch eine Rolle.

Die technischen Daten aller 2019 Travel Modelle als PDF im KTM PressKit EICMA 2018 MY19 EN Travel

KTM 790 Duke Probefahrt

Der Orange Day bei KTM ist immer eine gute Möglichkeit, die neuen Modelle der Österreicher zu testen. Dieses Frühjahr gibt’s ganz frisch die KTM 790 Duke, also Augen zugekniffen und rauf auf den Bock.

Gleich mal das Beste vorweg: wenn man drauf sitzt, ist man nicht mehr der kompletten Hässlichkeit ausgesetzt, ganz im Gegenteil, denn man blickt direkt auf das super ablesbare und gut gelungene Display. Auch die Einstellungen, die man darüber machen kann, lassen sich problemlos mit dem linken Daumen erledigen. Also Motor an, Street-Mode rein und los geht’s. Der Sound aus dem kon(m)ischen Auspuff ist gut und nicht leise. Bei strahlendem Sonnenschein und, laut dem Duke-Display, 19°C gewöhne ich mich schnell an die Sitzposition ähnlich der MT-09, aufrecht und weit vorne, einzig die Lenkerkröpfung stört etwas, aber nur auf den ersten paar Kilometer.

Der Zweizylinder drückt mächtig an, dreht locker bis in den ruppigen Begrenzer, das Beschleunigen aus den engen Kurven mit dem Quickshifter bringt enormen Spaß. Runterschalten geht auch ohne Kupplung, aber nach ein paar Versuchen, nehme ich dazu doch die sehr leichtgängige Kupplung, denn ganz so ruckfrei wie das Hochschalten ist es nicht.

Die Schokoladenseite

Auf dem Rückweg habe ich von Street- auf den Sportmodus gewechselt, das noch bessere Ansprechverhalten hat mir gleich besser zugesagt, und ist auch an ganz engen Stellen nicht zu aufgeregt.

Das nicht einstellbare Fahrwerk ist auf der sportlichen Seite, ich hätte mir über die nicht ganz so ebenen Stellen etwas mehr Sensibilität gewünscht, aber ja, die müssen für die „R“ nächste Saison auch noch was anbieten können.
Also: fährt super, der Preis ist gut, aber auch nach der Probefahrt ist sie immer noch nicht schöner geworden, somit werde ich nicht in Versuchung kommen, eine zu kaufen.

Yamaha MT-09 2017 RN43 Probefahrt

Ich habe heute Abend vom MOZ eine fast neue (50 km auf dem Tacho) MT-09 in der Farbe Night Fluo zum Ausprobieren bekommen. Das Motorrad ist ganz nach meinem Geschmack: klein und leicht – optisch ab Werk würde ich sie nicht als schön bezeichnen, aber mit dem eh fälligen Heckumbau, einer kleinen Scheibe und in schwarz könnte ich mich mit dem Äußeren locker anfreunden.

Garmin GPSMAP 64s

Für die EXC hab ich mir ein gebrauchtes Garmin GPSMAP 64s mitsamt RAM Mount Halterung gekauft. Das „s“ musste es sein, weil ich unbedingt den 3-Achsen-Kompass haben will. Aufgrund der langen Batterielaufzeit, werde ich wohl auf die externe Stromversorgung über den Mini-USB verzichten.

USB Geschwindigkeit

Schreibrate per USB auf Gerät ca. 3.2 MB/s
Leserate per USB von Gerät ca. 4.3 MB/s
Schreibrate per USB auf SD-Karte ca. 1.6 MB/s
Leserate per USB von SD-Karte ca. 3.0 MB/s

Auf die SD Karte schreibt das 64er immerhin ca. viermal schneller als der olle zumo aber ein Geschwindigkeitsrausch, speziell beim Übertragen von großen Karten, kommt trotzdem nicht auf. Dann empfiehlt es sich, die SD-Karte aus dem Navi zu nehmen und direkt in einem Kartenleser zu beschreiben.

Firmware

Die GPSMap 64 Serie gehört leider schon zu den Geräten mit dem neuen Kopierschutz. Findige Entwickler stellen gepatchte Firmware zur Verfügung, die auf eigene Verantwortung auf das Gerät geflasht wird, um das Problem zu umgehen. Mit NT Karten gibt es keine Probleme, NTU (Unicode) werden aber deswegen nicht akzeptiert.

Links

29. Schwarzwald Winterfahrt 2017

Vorbereitung

Ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich mich auf den Event freue, denn konstruktionsbedingt ist das Motorrad für den Winter nicht wirklich gut geeignet. Du sitzt voll im Wetter, mit nur zwei Rädern wird jede noch so kleine glatte Stelle auf der Straße zur potentiellen Sturzursache und außerdem ist es auch noch für einige Stunden komplett dunkel.
Zumindest gegen die Kälte kann man was tun, und getreu nach dem Motto viel hilft viel, zwiebel ich mir Schicht um Schicht auf den Leib bis die Winterjacke gerade noch so zu geht. Als äußerste Schicht hat sich das Regenzeug bewährt, einerseits hält es den Wind ab, andererseits schützt es vor der Salzgischt und, Gott bewahre, Regen und Schnee.
Das Motorrad braucht lediglich wintertaugliche Reifen (in meinem Fall Mitas E-09) und eine Griffheizung – ohne würde ich nicht an den Start gehen, denn die läuft normalerweise den ganzen Tag auf 100% – aber nur weil 120% nicht geht.

Ich dreh am Rad

Der erste Posten ist im Gasthof Kreuz Schönwald. Wir, und auch einige andere, sind bereits einige Minuten vor 6 da und dürfen die Aufgabe schon mal angehen. Weiterfahrt aber nicht vor 6:00 Uhr. Die Scheibe wird von Hand in Rotation versetzt und dreht idealerweise bis in die 10 Punkte Kerbe. Zaghafte Versuche bringen Punktabzug, zu forsches Vorgehen wird mit null Punkten bestraft. Jeder darf drei Mal, ich starte mit 22 Punkten auf der Boardkarte ins Rennen.

Zum Löwen

Etwa eine Fahrstunde südlich im Gasthaus Zum Löwen wartet ein Bogen mit Fragen zu Allgemeinwissen auf uns. Die Antworten fielen mir leicht, bei einer Schätzfrage (Wie viele Stacheln haben Igel) hatte ich Glück als ich auf 8000 setzte. Somit weitere 30 Punkte gesammelt und gleich weiter über Bonndorf und Blumberg auf die Alb.

Sonnenaufgang

Zwischen Blumberg und Engen – Sonnenaufgang mit Alpenblick vom Feinsten. Der Preis dafür sind teils bitterkalte Täler, die vermutlich seit September letzten Jahres keine Sonne mehr gesehen haben.

Kein Kuchen ist auch keine Lösung

Im gut geheizten Schenkenberger Hof servierte man uns Kaffee, aber meiner Sucht zum Trotz, lehnte ich dankend ab, denn was rein geht muss auch irgendwann wieder raus, und der Aufwand die Hose zu öffnen und nachher wieder alles wind- und wasserdicht ohne Kältebrücke einzupacken ist einfach zu groß.
Ich ging etwas unkonzentriert an die Aufgabe ran, den Pleuel mögliches ohne die Kupferbahn zu berühren vom einen zum anderen Ende zu bewegen. Gleich sechs mal bemeckerte der Summer einen unerlaubten Kontakt. Joe machte die Sache, wie auf dem Bild zu sehen ist, wesentlich besser.

Kräutergarten

Ein wunderschön gelegener Posten am Waldrand außerhalb von Winterlingen. Direkt vor dem Kräutergarten mussten wir – nein, nicht Kräuter – sondern Insekten bestimmen. Es waren keine exotischen Sonderlinge dabei, nur das, was auch bei uns vor der Haustür kreucht und fleucht, somit konnten auch alle Nicht-Entomologen ein paar Punkte einpacken.

Waldparkplatz

In der Nähe von Horb befand ich unser nächstes Zwischenziel. Auf dem Waldparkplatz konnte ich mir an einem Feuer die kalten Glieder etwas aufwärmen, bis ich an der Reihe war, einen vorgegebenen Winkel möglichst genau an einem Winkelmesser einzustellen. Ich lag nur 3° daneben – gut geschätzt. Hätte man etwas Zeit gehabt, hätte man sich auch noch an die bereitgestellte Biergarnitur in die Sonne setzen können, aber leider müssen wir gleich wieder los. Der Zeitrahmen dieser Nummer ist leider recht knapp bemessen, außerdem ist man nach einigen Stunden auf dem Bock froh, wenn man mal stehen darf.

Tanken

Muss ja auch mal sein, bei meinem 12 l Minitank zur Bewältigung der gesamten Strecke (heuer 540 km mit Anreise) sogar gleich zwei Mal. Hier in Freudenstadt, an der zu diesem Zeitpunkt wohl teuersten Tanke von ganz Deutschland.

Wilde Rench

In den Tiefen des Schwarzwalds finden wir Abseits der großen Straßen unseren nächsten Bestimmungsort. In einer kühlen Garage mussten zehn Fotos mit Motorrädern beschriftet werden. Da waren so Sachen wie Wheelie, Stoppie, Drift, Cliffhanger, „Donat“ und „Bornout“ dabei. Das Highlight hier: zwei Kuchen und ein paar Thermoskannen mit Kaffee standen zur allgemeinen Verfügung. Also kurz was in die Kaffeekasse geschmissen und vom Backwerk jeweils eine Scheibe verdrückt. Vorbildliche Versorgung. Bei der Abfahrt mussten wir gefühlt eine Viertelstunde mit 10 km/h einem Traktor hinterherfahren, der es augenscheinlich genoss, das Tempo für uns vorzugeben.

Gernsbach

Die Anfahrt nach Gernsbach über die B500 war wunderbar. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein vorbei an Skipisten, Langläufer und dem zugefrorenen Mümmelsee cruisten wir entspannt Richtung Baden-Baden, genossen die Aussicht und den Augenblick. Wenn man sich bis jetzt gefragt hat, wieso man sich den ganzen Stress gibt, hier und jetzt war die Antwort klar. Es sind Momente oder Ereignisse wie diese, die nicht geplant werden können und auf einmal da sind.
Am Checkpoint angekommen war dann sogleich Schuss mit lustig, als ich in den VW Bus stieg um Jahreszahlen irgendwelchen Ereignissen zuzuordnen. Einführung von Farbfernsehen in Deutschland, erster Flug der Ju, Konstruktion des Otto-Motors und so Zeug … keine Ahnung wie ich da mit 6 vom 10 richtigen Antworten rausgekommen bin.
Außerdem heißt es jetzt rechnen – schaffen wir den letzten Posten noch oder gleich zum Ziel? Mit dem Auslassen eines Postens vergibt man zwangsläufig jede Chance auf ein Podiumsplatz, zu spät ins Ziel kommen wird aber sehr empfindlich bestraft, so dass rechtzeitiges Eintreffen auch zwingend erforderlich ist, wenn man sich denn Hoffnung auf eine gute Platzierung macht. Kurz abgestimmt und mit Vollgas über die Autobahn Richtung Großglattbach. Wir schaffen es gegenüber der berechneten Navi-Ankunftszeit 6 Minuten gutzumachen. Genau die haben uns nämlich noch gefehlt.

Großglattbach

Leider habe ich in der Hektik total vergessen von der tollen Privat-Werkstatt, in der wir Schwimmabzeichen bestimmen mussten, ein Foto zu machen, denn uns blieben weniger als fünf Minuten Restzeit, wenn wir noch vor 15:30 Uhr im Ziel sein wollten. Obwohl ich die Abzeichen noch nie gesehen habe, war die Symbolik so gut, dass ich alle zehn richtig zuordnen konnte. Aber wir investieren keine Sekunde in die Freude, sondern geben alles in die Fahrt nach Schwarzenberg.

Ziel

Die fünf Minuten retten wir ganz locker in’s Ziel, aber eben auch nur fünf Minuten. Bei einer Veranstaltung, die auf 9 1/2 Stunden (von 6 bis 15:30 Uhr) angesetzt ist, schon recht knapp, deswegen war die Freude groß, dieses Mal alle Posten bewältigt zu haben. Das ist gar nicht so einfach, wenn man wie wir in einer Dreiergruppe unterwegs ist, denn bei den Aufgaben ergeben sich somit lange Wartezeiten. Ein Pause ist eh nicht drin, sonst schafft man das sicher nicht rechtzeitig.

Wir haben ein Rad ab

Die letzte Postenaufgabe des Tages erwartete uns im Ziel. Weil die Ankunftszeit bereits in der Boardkarte notiert wurde, sind wir diese ohne Zeitdruck angegangen. Zeitdruck gab es dann aber währenddessen, denn je schneller das Rad vom Roller abgeschraubt, um den Baum getragen und wieder angeschraubt wurde, desto höher war die Punktzahl. Ich habe 43 Sekunden gebraucht, was mir 24 von 30 möglichen Punkten bescherte. Den Michael habe ich dabei gefilmt, das will ich euch nicht vorenthalten.

Der Tag danach

Übernachten mit Frühstück an einem geheimen Ort. Warum geheim? Die Kapazitäten sind dort sehr begrenzt und wir wollen und doch nicht mit anderen Winterfahrern um diese wundervollen Lokalität streiten, nicht wahr?

Daheim

Wegen weiterer Termine an diesem Sonntag, musste ich die Heimfahrt mit einer Autobahnetappe zum Schluss etwas beschleunigen, aber das wichtigste: sowohl die Kantn als auch ich sind ohne Blessuren wieder zu Hause angekommen.

Pokal oder Spital

Nun, liebe Kinder, gebt fein acht, ich hab‘ euch etwas mitgebracht.

Fazit

Natürlich spielt das Wetter bei jeder Outdoor-Veranstaltung eine große Rolle, und im Winter noch eine viel größere. Wenn das Wetter, so wie dieses Jahr mitmacht, kann das ein gelungener Tag werden. Die Organisation des MSC Pforzheim war, wie jedes Jahr, wieder sehr gut, die Lage der Posten und die Aufgaben gut gewählt, aber anmelden per E-Mail, darauf werden wir wohl noch ein paar Jährchen warten müssen.

Links

DLWF 2016

Natürlich habe ich mich mal wieder überreden lassen, bei der 16. Drei-Länder-Winterfahrt mitzufahren. Wie immer gilt es an zwei Tagen Posten in Deutschland, Frankreich und in der Schweiz anzufahren, die Aufgaben an diesen zu lösen und rechtzeitig im Ziel zu sein.

Tiergrüble-Hütte

Für uns ging es am Freitag Mittag zuerst zur Tiergrüble-Hütte oberhalb von Schönau. Auf der Straße dahin wurden wir mit reichlich Schnee überrascht, ein Gruppe kam uns etwa 800 m vor dem Ziel entgegen und empfahl uns umzukehren, weil sie nicht hochgekommen sind. Klar, dass wir das nicht gemacht haben, und wird wurden dafür mit gut 30 cm feuchtem, schweren Schnee belohnt. Zweiter Gang, Vollgas und mit einer fetten Fontäne hinter meiner KTM fräste ich eine Spur bis hoch zu Hütte.
Die Aufgabe: Länder anhand ihrer Umrisse erkennen.

Tiergrüble

St. Peter

Der zweite Posten im Schwarzwald war der Parkplatz Potsdamer Platz bei St. Peter, wo wir kurz vor der Ankunft kurz inne hielten um den wunderschönen Sonnenuntergang zu bestauen. Auch hier war noch ordentlich Schnee am Platz. Mittlerweile war es schon fast vollständig dunkel geworden, doch die Säckchen ließen sich trotzdem noch recht gut aus etwa fünf Meter durch die Öffnungen werfen.

Potsdamer Platz

Obermorschwiller

Von mir bis zum ersten Posten am Samstag Morgen sind es gut 70 km. Mit Joe abholen und nicht der letzte sein, heißt das Abfahrt um halb fünf morgens. Dafür gibt’s keine Punkte, obwohl ich ganz sicher welche verdient hätte.
Vor uns waren vielleicht noch 10 andere dran, aber nachdem wir alle drei diese Klöppel-Dinger per Wurf und die Stäbe gewickelt haben, war immer noch vor sechs Uhr, somit konnten wir mit einer ganzen Horde pünktlich zum zweiten Posten aufbrechen.

Obermorschwiller

Les Bruyères

Zum einzigen schweizer Posten in diesem Jahr klemmten wir uns hinter unsere drei Schweizer Freunde, deren Guide auf einer 350 EXC SixDays „Sardinien“ zügig und sicher den Bauernhof ansteuerte. Gut, dass ich im Englischunterricht immer schön aufgepasst hatte, denn es galt deutsche Sätze ins englische zu übersetzen. Zettel abgeben und gleich weiter. Oberhalb etwa 600 m ist es sternenklar, in den Tälern stehen die Nebelseen, fährt man in die Nebelschicht hinein, ist es auf den Straßen fleckenweise etwas rutschig, aber es geht doch ganz gut vorwärts.

Les Bruyères

La Teinture

Der Nebel hängt noch immer in den Tälern drin, hier ist es immer noch ganz schön trüb, auch wenn man schon erahnen kann, dass das nicht mehr lange so bleiben wird, denn die Sonne kratzt mächtig von oben an der Nebelbank. Sehr schöne Anfahrt, erst einige Kilometer über einen Waldweg an der Doubs entlang, dann die letzten 100 m ein glitschiger Feldweg, genau richtig um die Beifahrer der Gespanne mal wieder ein wenig in Wallung zu bringen, indem sie den Bock hochschieben müssen. Die Zusatzpunkte konnte man sich hier an einem großen Feuer mit dem erkennen von Inseln verdienen.

La Teinture

Saint-Georges-Armont

Hier gab’s nur einen Checkpoint, das heißt den Punkt anfahren, das Schild mit dem Stempel finden, und die Boardkarte selbst abstempeln. Keine Ahnung wie man das machen soll, wenn man alleine fährt …

Grapott

Les Granges sous la côte

Weiterhin oben Sonne unten Suppe. Der Posten wurde leicht verschoben, weil der Bauer nebenan wohl keine Lust auf die ganzen Moppeds hatte, aber da er genau an der Durchfahrtsstraße lag hatte niemand Probleme den weiß-blauen Pavillon zu entdecken. Die Probleme kamen aber dann mit der Aufgabe. Man sollte Komponisten den Opern zuordnen – genau mein Ding – nicht. Also mal kräftig die Zettelchen durchgeschüttelt und angelegt. Immerhin ein Treffer, selbst das gelang aber nicht allen.

Les Granges sous la côte

Le Mont de Vannes

Definitiv der schönste Posten dieser Fahrt – was für ein Ausblick. Endlich hat sich der Nebel komplett verzogen und die Sonne wärmte auf, für diese Jahreszeit, viel zu hohe Temperaturen. Dieser Posten war so richtig zum Genießen und nebenbei durfte man mit Unterlegscheiben, Muttern und Schrauben Gewichte schätzen.

Le Mont de Vannes

Tête de Mérelle

Auf der Anfahrt hab ich doch glatt zwei mal hintereinander die Abzweigung verpasst. Das erste mal wegen purer Begeisterung für die Wohnlage, und nur wenige Minuten später hab ich’s einfach so verpennt. Ein kleiner Huper von hinten und ich war wieder wach und schon am Wenden. Oben angekommen wurde der „Energiebogen“ ausgeteilt. CO2, Öl, Solarenergie. Für mich Schätzfragen.

Tête de Mérelle

Lac de Forlet

Die letzten ca 1500m ein richtig schöner Schotter-Waldweg zum hochbrennen, und trotz der Höhe auch hier die Straßen und Wege völlig schneefrei. Die Aufgabe hier: Zuordnen von Pelzen – meine Meinung gefällig? Muss nicht sein. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat dafür irgendwo ein Tier gelitten.
Das war’s dann mit den Posten, und da wir im Altherren-Stil einen Posten ausgelassen hatten, hatten wir jetzt noch die Zeit um auf dem Col de la Schlucht draußen auf der Sonnenterrasse einen Cafe Crème zu trinken, bevor wir uns dann talwärts Richtung Ziel schlichen.

Lac de Forlet

Geschafft

Diese Jahr musste das Ziel leider kurzfristig verlegt werden, weil das bisherige Quartier nahe Ferette mit Flüchtenden belegt worden war. Wieso leider? Mir persönlich hat die diesjährige Unterkunft lange nicht so gut gefallen. Der Speise,- und Veranstaltungssaal war nicht so gemütlich und die Zimmer waren jugendherbergsmäßig klein und eng, der Waschraum war größentechnisch auf Kinder ausgelegt und alles in allem ein bisschen schmuddelig. Aber hey, keinen Vorwurf an die Veranstalter, es ist nicht einfach in knapp zwei Monaten für so viele Leute eine Lokation zu finden. Auch gerade deswegen nochmal von hier aus ein herzliches Dankeschön an alle, die bei der Organisation beteiligt waren, den netten Menschen an den Posten und hinter der Theke und denen die sonst irgendwie geholfen haben.

Nächstes Mal wieder? Auf keinen Fall – es sein denn, ich werde wieder überredet.

Le Torrent

Die Routen bei Google Maps: Freitag und Samstag und das Aufgabenblatt

Noch mehr Bilder

28. Schwarzwald Winterfahrt 2015

Hab mich mal wieder zur Schwarzwald Winterfahrt des MSCP Pforzheim überreden lassen, hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse.

Gutach

Bei der Anfahrt zum ersten Posten leisteten wir uns gleich unseren einzigen, kleinen Verfahrer, allerdings nur etwa 1600 m – Rückweg inklusive. Wir waren wohl noch nicht 100%ig wach, denn der Track auf dem Navi und Roadbook war korrekt, man muss eben nur drauf schauen. Wieder auf der richtigen Spur waren wir schnell am Gasthaus Hirschen und versuchten uns an einem Multiple Choice Fragebogen. Da außer uns keine Teilnehmer da waren, ging’s kurz nach sechs Uhr schon wieder weiter.

Oberwolfach

Immer noch stockdunkel draußen, die Straßen nass und nicht immer leicht einzuschätzen ob’s nicht doch vereist sein könnte, erreichten wir um kurz vor sieben Uhr den Posten im Ortsteil Oberspitzenbach. Auch hier konnten wir ohne Wartezeit damit beginnen Ventilfedern in ein zwei Meter entferntes Rad zu werfen.

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St. Märgen

Jetzt geht’s erst mal auf das gut 1100 m hohe Dach dieser Tour, über Triberg und Furtwangen zu einem Bauernhof oberhalb St. Märgen. Ab etwa 900 Höhenmeter war der Nebel sehr dicht, und bei Temperaturen deutlich unter Null bildete sich ruck-zuck eine dünne Eisschicht auf dem Visier, die man besser schnell wieder abkratzte bevor sie zu dick wurde. Die Aufgabe an diesem Posten: Volumen von zehn verschiedenen Flaschen und Getränkedosen zuordnen.

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Emmingen

Das nenne ich mal einen Top-Lage. Die Immobilie des Checkpunktes Nahe Emmingen liegt direkt an einer kleinen Motocross-Strecke. Die Fahrt dahin war recht unspektakulär, da wir jetzt die großen Höhen des Schwarzwaldes verlassen haben, war die Sicht besser und die Temperaturen einen Tick höher. In dem beheizten Vereinsheim der Crosser musste man Schlüsselweiten den entsprechenden Muttern zuordnen. Gar nicht mal so leicht, denn auch wenn man schon 1000 mal eine 10er Nuss an eine M 6 Mutter gesteckt, aber was passt auf M 16?

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Albstadt

Im Ortsteil Burgfelden wird noch wirklich gespart, besonders am Streusalz. Alle Straßen im Ort sind unter einer dichten, festgefahrenen Schneedecke verborgen. So richtig gefährlich wird’s darauf aber erst, wenn man versucht mit Schwung auf die XT zu steigen. In einer großen Halle standen zehn Baum-Setzlinge die es zu bestimmen galt. Wie im Winter so üblich mit ohne Blätter natürlich, sonst wär’s ja einfach.

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Münzingen

Ausgelassen

Haiterbach

Gleich neben einem kleinen Waldparkplatz ist einen kleine Spielplatzrutsche, auf der man einen kleinen Ball über eine bestimmt Marke im oberen Bereich rollen musste, und das am besten so oft wie möglich in den vorgegebenen 90 Sekunden. Etwas zu schwach – kein Punkt, etwas zu stark und das Bällchen flog hinten über die Rutsche in den Wald, was einen empfindlichen Zeitverlust bei der Wiederbeschaffung des Spielgerätes bedeutete. Sehr gute Spielidee.

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Wildberg

Dank eines Fehlers in Google Maps (deswegen zähle ich das nicht als Verfahrer) steuerten wir erst mal den falschen Flugplatz an. In Wirklichkeit ist Googles Segelfluggelände Wildberg das Segelfluggelände Kengelberg und Googles Segelfluggelände Wächtersberg-Hub das Segelfluggelände Wildberg. Haben wir aber erst bemerkt als wir (und sonst keiner) dort waren. Wie wir später hörten ist das aber nicht nur uns so ergangen. Nach einer kleinen Extra-Runde und Rücksprache mit der ortsvertrauten Tankwartin und guter Ausschilderung fanden wir den richtigen Posten dann aber doch recht bald um in einem VW Bus zehn Stoffe zu bestimmen.

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Schömberg

Vom letzten Punkt aus war es nicht mehr sehr weit bis zum Ziel, kaum angekommen hat es angefangen zu schneien, aber egal, denn für heute hatten wir erst mal fertig. Abends dann im Vereinsheim der Kleintierzüchter (aka „Der Hasenstall“) gönnten wir uns wie üblich Kuchen, danach ein klasse Schnitzel mit Fettstängel und vergorene Getränke. À propos Fett, der ganze Laden stank ziemlich danach, das war vor zwei Jahren beim Sportverein deutlich besser.

Vielleicht lasse ich mich ja nächstes Jahr wieder überreden …

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Lust zum Nachmachen? Hier gibt’s das Aufgabenblatt, und für die Faulen die Posten fix und fertig als Google Maps Route.

Noch mehr Bilder.

Anneau du Rhin mit PROMAX

Dieses Mal durften tinu und ich bei PROMAX wieder die lange Version des Rheinrings fahren. Als 600er-Fahrer natürlich ein Nachteil, weil die Gerade länger wird, aber die extra Schikane nach dem Torbogen macht richtig Spaß.

Der Wettergott war auch auf unserer Seite und spendiert uns den besten Tag, mit viel Sonne und blauen Himmel bei etwa 23 °C, einer recht nassen und kalten Augustwoche.

Mit einer Rundenzeit von 1:48 (zur Erinnerung: auf der 3,7 km Schleife) waren wir in der gelben Gruppe recht gut aufgehoben und konnten einige locker herbrennen. Andererseits gab es noch den ein oder anderen Flotten, an dem man sich nach vorne orientieren konnte. Nicht selten aber fand sich eine kleine, fünf bis sechs Mann starke, private Renngruppe auf gleichem Niveau zusammen, was dann so richtig viel Spaß brachte.

Anneau du Rhin 2014 mit PROMAX

Bilder bei Sportfoto Trescher